Seine Wirkungsstätten

Wilhelm Hey war nach Beendigung seiner Studien als Hauslehrer in den Niederlanden und als Lehrer an der Privatschule der Frau Grosch in Gotha tätig.

Wilhelm Hey wollte Pfarrer werden und musste vier Jahre auf eine vakante Pfarrstelle warten.

1818 legte er das zweite theologische Examen ab und ging als Pfarrer nach Töttelstädt. Nach neun Jahren, im Todesjahr seiner geliebten ersten Frau Auguste, geht er als zurück nach Gotha und tritt eine Stelle als Hofprediger in der Schloßkirche an. Vier geistig fruchtbare Jahre verlebte Hey mit seinen lieben Freunden und Bekannten in Gotha, bis er 1832 nach Ichtershausen übersiedelt und Superintendent der Diözese Ichtershausen wird.

Ichtershausen war für Hey immer schon eine Heimat. Hier wohnte seine Schwester Karoline, die für ihn ein Mutterersatz war, bis sie 1819 starb. In Ichtershausen blieb er bis zu seinem Tode am 19. Mai 1854. Mit seiner zweiten Ehefrau und seinem 1838 geborenen Sohn erlebte er in Ichtershausen seine glücklichsten Jahre.