Appeltern

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Appeltern

1811 legt Wilhelm Hey das erste Pfarrexamen ab und geht nach seiner Verlobung mit Auguste Grosch dank der Vermittlung seines Freundes Bunsen als Hauslehrer in die Niederlande. Da sich sein Elternhaus aufgelöst hatte, bricht er sofort auf. Mittellos wie er war, wandert er nach alter Gewohnheit zu Fuß nach Appeltern bei Nijmegen und kommt dort nach ungefähr zwölf Tagen an.

1811 bis 1813 Bei dem Grafen R. in Appeltern sollte er “einziehen, um einem größeren Knaben ganz Lehrer und Erzieher zu werden, außerdem auch auf die Ausbildung der älteren Schwestern einzuwirken”. (Hansen, Seite 14). In seinen Briefen an Bunsen treten erste Hinweise auf die Unzufriedenheit Heys über die Verdienstmöglichkeiten in den Niederlanden auf.

1813 bis 1814 Wilhelm Hey wechselt seine Hauslehrerstelle zu Freiherr von L., ebenfalls in den Niederlanden. Im Frühjahr 1814 kehrt er zurück nach Gotha.